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✉️ kontakt@salierlabs.deHäufige Fragen
Warum entscheide ich selbst, ob eine Karte richtig war?
Das ist bewusst so gewollt. Wie beim klassischen Karteikasten beurteilst du bei jeder Karte selbst, ob du es wusstest – es gibt absichtlich kein Kontrollsystem, das deine Eingabe prüft. Das hält das Lernen schnell und unkompliziert. Wichtig dabei: Die Methode funktioniert nur, wenn du ehrlich zu dir bist. Wer sich zu großzügig bewertet, überspringt genau die Wiederholungen, die er eigentlich bräuchte – und lernt am Ende weniger. Bewerte im Zweifel also lieber streng; davon hast nur du etwas.
Wie funktioniert die 5-Fächer-Methode?
Jede Karte sitzt in einem von fünf Fächern. Beantwortest du sie richtig, rückt sie ein Fach höher und wird seltener abgefragt. Bei einem Fehler wandert sie zurück ins erste Fach. So konzentrierst du dich automatisch auf das, was du noch nicht sicher kannst.
Wie bewerte ich eine Karte?
Tippe die Karte an, um sie umzudrehen und die Lösung zu sehen. Dann wischst du nach rechts (gewusst) oder nach links (nochmal). Alternativ kannst du die ✓/✗-Buttons verwenden – du bewertest dich selbst, ohne Texteingabe.
Was mache ich mit mehrdeutigen Wörtern?
Lege pro Bedeutung eine Übersetzung mit kurzer Bedeutung und eigenem Beispielsatz an (z. B. „bank“ → Bank/Geldinstitut und Bank/Sitzgelegenheit). Beim Lernen werden alle Übersetzungen gezeigt; in umgekehrter Richtung wird zufällig eine als Frage gewählt.
Wie bekomme ich eine ganze Buchseite in die App?
Öffne die Kartei, geh auf „Karten“ und tippe oben rechts auf + → „Karten aus Foto“. Fotografiere die Vokabelliste oder wähle ein vorhandenes Foto. Danach ziehst du einen Rahmen um den Teil, den du übernehmen willst – auf einer Buchseite ist selten die ganze Liste gemeint. Die App liest Wort, Übersetzung und Beispielsatz aus und zeigt dir alle Vorschläge zur Prüfung. Erst wenn du auf „Importieren“ tippst, landet etwas in der Kartei. Zeilen, bei denen die Erkennung unsicher war, sind orange markiert. Ein Tipp fürs Fotografieren: halte die Kamera möglichst gerade über die Seite – bei schrägen Aufnahmen verrutschen die Spalten, und dann passen Wort und Übersetzung nicht mehr zusammen.
Woher kommen Wortart und Übersetzung?
Beides entsteht auf deinem Gerät. Die Übersetzung liefert dasselbe System, das auch Apples Übersetzen-App benutzt; die Wortart bestimmt die App aus dem Wort und seiner Übersetzung. Nichts davon geht an einen Server, und nach dem einmaligen Laden des Sprachpakets funktioniert es auch offline. Beim Foto-Import gilt die Übersetzung aus dem Buch – die ist auf deinen Unterricht abgestimmt. Maschinell übersetzt wird dort nur, was fehlt, und auch das erst auf Knopfdruck.
Warum übernimmt der Foto-Import die Lautschrift nicht?
Weil sie zu oft falsch herauskäme. Lautschriftzeichen sind klein, dicht gesetzt und stehen in eckigen Klammern, die die Texterkennung regelmäßig als „l“, „(“ oder gar nicht liest. Statt einer Lautschrift, die zur Hälfte stimmt, übernimmt die App lieber keine – im Karteneditor kannst du sie jederzeit selbst eintragen.
Werden meine Karteien zwischen iPhone und iPad synchronisiert?
Ja. Wenn du in iCloud angemeldet bist, synchronisiert 5Boxes deine Karteien automatisch über alle Geräte mit demselben Apple-Konto. Die Daten liegen in deiner privaten iCloud.
Funktioniert die App offline?
Ja, vollständig. Zum Lernen oder Anlegen von Karten brauchst du keine Internetverbindung. Die iCloud-Synchronisierung gleicht Änderungen ab, sobald du wieder online bist.
Wie füge ich Wörter aus anderen Apps hinzu?
Markiere einen Text z. B. in Safari, Notizen oder Mail, tippe auf „Teilen“ und wähle 5Boxes. Gleich dort wählst du die Kartei – das zuletzt benutzte Deck ist schon vorgewählt. Bei einer Sprachkartei trägst du Wort und Übersetzung ein, bei einer Freitext-Kartei Frage und Antwort; der geteilte Text steht in der Antwort, bei Webseiten mit dem Link als Quelle. Sind beide Seiten ausgefüllt, kannst du die Karte sofort lernen. Fehlt eine Seite, wartet sie in der App auf deine Bearbeitung.
Kann ich eine KI-Antwort direkt an 5Boxes teilen?
Ja. Steht in der Antwort einer KI-App eine Kartei im 5Boxes-Format (etwa nach „Mit KI erstellen …“), tippe auf „Teilen“ und wähle 5Boxes. Statt des Karten-Formulars erscheint dann eine kurze Vorschau mit Gruppe, Karteien, Kartenanzahl und eventuellen Hinweisen; mit „Importieren“ wird alles angelegt. Das klappt auch mit geteilten .md- und .5boxes-Dateien. Willst du doch nur eine einzelne Karte, tippe auf „Stattdessen eine Karte anlegen“. Gewöhnlicher Text wie ein Satz oder ein Link führt wie bisher direkt zum Karten-Formular. Würde der Import die Grenzen der Gratisfassung überschreiten, wird nichts angelegt – die Grenzen hebst du in der App mit 5Boxes Pro auf. Sehr lange Antworten sicherst du besser als Datei und importierst sie in der App.
Wie tausche ich Karteien oder ganze Deckgruppen mit anderen aus?
Exportiere eine Kartei oder eine ganze Deckgruppe als .5boxes-Datei und schicke sie per Mail, AirDrop oder Nachrichten. Wer die Datei bekommt, tippt in Dateien oder Mail darauf („Öffnen in“) und 5Boxes öffnet sich mit einer Vorschau: Du siehst die Gruppe, die Karteien, die Kartenanzahl und eventuelle Hinweise. Erst mit „Importieren“ wird etwas angelegt. Alternativ tippst du in der Kartei-Liste auf + und wählst „Importieren …“: Die Seite erklärt das Format, bietet zwei Beispieldateien zum Herunterladen an und öffnet über „Datei auswählen …“ die Dateiauswahl. Auch Markdown-Dateien (.md) funktionieren: Sie lassen sich aus Dateien oder einer KI-App mit 5Boxes öffnen, und jede Kartei und Gruppe kann über „Als Markdown exportieren“ oder „Als Markdown teilen“ als lesbare Textdatei ausgegeben werden. Abweichungen vom Format nennt die Vorschau unter „Hinweise“ mit Zeilennummer. Übertragen wird nur der Inhalt, nicht der Lernfortschritt – alle Karten starten in Fach 1. Eine Gruppe kommt immer als neue Deckgruppe an. Würde der Import die Grenzen der Gratisfassung überschreiten, zeigt die App stattdessen 5Boxes Pro und legt nichts an.
Kann ich die Abfragerichtung umdrehen?
Ja. Vor jedem Test wählst du die Richtung – zum Beispiel Englisch → Deutsch oder Deutsch → Englisch. Der Lernfortschritt der Karte bleibt dabei gleich.
Kann eine KI Karteien für mich vorbereiten?
Ja. Tippe in der Kartei-Liste auf + und wähle „Mit KI erstellen …“. Dort kopierst du den Prompt oder tippst auf einen KI-Agent (Claude, ChatGPT, Gemini, Le Chat, Perplexity): 5Boxes kopiert den Prompt und öffnet die App bzw. die Web-Version. Füge den Prompt dort unverändert ein und sende ihn ab – ausfüllen musst du nichts: Die KI fragt dich nacheinander nach Thema, Kartentyp (Freitext oder Vokabeln), bei Vokabeln nach den Sprachen, nach Umfang und Niveau, jeweils mit nummerierten Vorschlägen, sodass „2“ als Antwort genügt. Bestätige die Zusammenfassung und kopiere die ganze Antwort mit der fertigen Datei. Zurück in 5Boxes tippst du auf „Antwort aus der Zwischenablage importieren“ – die Vorschau zeigt vorab, was angelegt wird und welche Zeilen nicht verstanden wurden. Prüfe die Inhalte trotzdem, KIs machen Fehler. Das Dateiformat ist auf der Website beschrieben (Seite „Karteien mit KI erstellen“ im Support-Bereich).
Was kostet 5Boxes?
Die App ist kostenlos, und alle Funktionen sind es auch – das Lernen mit den fünf Fächern, der Foto-Import, die Sprachausgabe, das Diktat, der iCloud-Abgleich. Begrenzt sind nur die Mengen: 1 Deckgruppe, darin 3 Karteien, dazu 3 Karteien außerhalb von Gruppen und 50 Karten je Kartei. 50 Karten reichen für eine komplette Lehrbuch-Lektion. Wer mehr braucht, schaltet mit „5Boxes Pro“ alle Grenzen auf einmal frei – ein einmaliger Kauf von 5,99 €, kein Abo, und über die Familienfreigabe gilt er für bis zu sechs Personen. Du findest ihn in den Einstellungen ganz oben. Wichtig: Was du schon angelegt hast, bleibt dir in jedem Fall erhalten und nutzbar – auch wenn es über den Grenzen liegt. Es wird nichts gelöscht und nichts gesperrt.
Ich habe einen Fehler gefunden oder einen Wunsch.
Sehr gern! Schreib uns an kontakt@salierlabs.de – am besten mit deinem iPhone-/iPad-Modell und der iOS-Version. Feedback hilft uns, die App besser zu machen.